Das Schloss an der Emscher gilt heute als einmaliges Renaissance-Denkmal
in Nordwestdeutschland.
Zwischen 1555 und 1573 wurde das Schloss als herrschaftlicher Sitz
der Adelsfamilie des Rütger von der Horst erbaut. Die Ausstattung
war äußerst prunkvoll. Trotz stetiger Erhaltungsmaßnahmen
konnte der Verfall des Schlosses im Laufe der Jahrhunderte nicht aufgehalten
werden. Angeregt durch die Feier "700 Jahre Verleihung der Stadtrechtsurkunde
von Horst" gründete sich 1985 mit dem Förderverein Schloß
Horst eine Bürgerinitiative, die seitdem maßgeblich die Restaurierung
und denkmalgerechte Umnutzung vorantreibt.
Nachdem die Stadt Gelsenkirchen 1988 das Schloss gekauft hatte, konnte
nach intensiver bauarchäologischer Vorbereitung 1995 unter finanzieller
Beteiligung des Landes NRW mit den Bauarbeiten begonnen werden. Seit
dem 13.August 1999 erstrahlt das Schloss in altem Glanz und neuer Funktion
als Kultur- und Bürgerzentrum. Ein Museum zur Epoche der Renaissance
mit exzellenten Objekten aus dem Schloss, u.a. den Portraitbildern des
Erbauerpaares, befindet sich im Schloss. Glashalle, Rittersaal und Kaminzimmer
bieten ein angenehmes Ambiente für Konzerte und andere stilvolle
Veranstaltungen. Zudem haben dort das zentrale Standesamt der Stadt
Gelsenkirchen, ein Teil des Kulturamtes, der Förderverein und die
Bezirksverwaltungsstelle Gelsenkirchen-West ihren Sitz. Das Schloß
Horst Restaurant im Gewölbe lädt zu einem Essen in besonderer
Atmosphäre ein.
Schloß Horst bei Nacht
Eingangsbogen Schloß Horst.
Durch das Eingangsportal mit Blick auf die Seitenfront.
Die gelungene Symbiose alter und neuer Architektur: Schloß Horst.
Hinterfont: Blick auf die Glashalle.
Romantik pur als passendes Ambiente für Ihre Hochzeit.
Großzügig und lichtdurchflutet: die Glashalle als Ballsaal.
Zugang über die Glashalle: der "Rittersaal".
Zugang über die Glashalle: das "Kaminzimmer"
Blick vom Schlosspark aus.
Imposant und wunderschön: Blick Seitenfront/Vorderfront Schloß Horst.