"Karl am Kanal"


Im tiefen Ruhrgebiet bei Gelsenkirchen verbirgt sich einer der letzten
lebenden Legenden unserer Zeit.

Das Motorradmuseum
vom Karl Rebuschat
Karl Rebuschat

Hier ist man(n) unter sich und kann sich, von früh morgens bis um die
Mittagszeit, seinem Hobby ungestört widmen.

Derbe Jungs aus´m Pott gibt es hier genauso wie Akademiker.

Ein leerstehender Parkplatz dient jeden 2. Sonntag im Monat als
Teilemarkt. Das Museum ist dann ebenfalls geöffnet.

Hier gibt es vieles zu guten Preisen, vom Ost-Bock bis zum Reiskocher.
 
Das schönste ist aber der Charme und die Atmosphäre.
Eine Mixtur aus Goldgräberstimmung und professioneller Fachsimpelei.

Ein lohnender Grund mal sonntags früh aufzustehen ist nicht nur der
Teilemarkt sondern auch das Museum.

Auf nur 90 qm zeigt Karl die Zeitgeschichte des Motorradbaues.
Alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen !!!
Einfach nur schön.

Übrigens, weder das Museum noch der Markt kosten Geld !!
Karl will sich einfach nicht mit dem Finanzamt rumschlagen,
deshalb ist es eben umsonst.
 
In jeder Ecke versteckt sich noch ein altes Schätzchen.
Man muß eben nur gut hingucken,
da die Maschinen dicht an dicht stehen.

Und vorn in der `Küche` gibt es auch noch Getränke. (Bier, Kaffee etc.)
Ach ja, hungern braucht auch keiner.
Auf dem Hof vom Museum gibt es auch noch Grill- und Suppenstände!

So, jetzt aber genug, hinfahren und gucken muß jeder selber;
Es lohnt sich!
 
Hier noch schnell die Adresse:

Motorradmuseum Rebuschat
Gelsenkirchen/Horst
(Zeche Nordstern)


Öffnungszeiten des Museums
siehe Bild oben