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Sonntag, 05. September 2010 |
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Gelsenkirchens Partnerstädte |
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BÜYÜKÇEKMECE

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Am 7. März 2004, unterzeichneten Oberbürgermeister
Dr. Hasan Akgün und der damalige Gelsenkirchener Oberbürgermeister
Oliver Wittke die Partnerschaftsvereinbarung in Büyükçekmece.
Die Unterzeichnung in Gelsenkirchen fand am 29. Mai 2004 statt. Dr. Hasan
Akgün machte in seinen Ansprachen deutlich, dass er die Beziehungen
zu Gelsenkirchen auf allen Ebenen entwickeln will, und dass das Verständnis
der Menschen untereinander dabei im Vordergrund steht. Gelsenkirchens
Oberbürgermeister Oliver Wittke nutzte die im Stadtwappen von Büyükçekmece
abgebildete Brücke um symbolisch die neue Partnerschaft zu untermauern.
Büyükçekmece präsentiert sich als wirtschaftlich,
touristisch und kulturell sehr ambitionierter Küstenort. Die Stadt,
im europäischen Teil des Großraums von Istanbul, ist eine von
32 Kreisstädten, die ihrerseits 13 Ortschaften und Dörfer umfasst.
Nach den Ergebnissen der Volkszählung aus dem Jahre 2000 liegt die
Bevölkerungszahl des gesamten Landkreises bei etwa 500 000 Einwohnern.
Als selbstständige Verwaltungseinheit existiert die Stadt am Marmarameer
seit 1958. Baugeschichtliche Zeugnisse lassen historische Wurzeln bis
ins 7. Jahrhundert vor Chr. zurückverfolgen. Besonders die unter
Sultan Süleymann (dem Prächtigen) überwiegend von dem nahmhaften
Architekten Sinan errichteten Bauwerke (Brücken, Karawansereien und
Brunnen) stellen heute historische Sehenswürdigkeiten dar. 
Entsprechend der wirtschaftlichen Dynamik schreitet die Entwicklung der
Infrastruktur voran. Neben allgemeinbildenden Schulen bestehen drei Universitäten.
Büyükçekmece hat sich zu einem bedeutenden Messeplatz in der Türkei entwickelt.
Regelmäßig nach der CeBIT findet am Ort die bedeutendste IT-Messe des
Nahen Ostens statt, die Stadt beherbergt die größte Buchmesse der Türkei.
Die Menschen finden im touristisch geprägten Dienstleistungssektor, in
Verwaltungen und rund 400 Betriebsstätten des produzierenden Gewerbes
Arbeit. Begünstigt wird die rasante Entwicklung durch die Verkehrsinfrastruktur
mit der Nähe zum Istanbuler Flughafen und guten Straßen- und Seewegeverbindungen.
Die Region gehört zu den am stärksten industrialisierten Gegenden in der
Türkei.
Offizielle Internetseite der Stadt Büyükçekmece: http://www.bcekmece.bel.tr |
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COTTBUS

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In einer Urkunde vom 30.11.1156 wird Cottbus zum ersten Mal
erwähnt. Das 850. Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung
hat die Stadt im Jahre 2006 mit einem Festjahr begangen.
Die zweitgrößte Stadt des Landes Brandenburg liegt 30 km westlich
der polnischen Grenze am Südostrand des Spreewaldes.
Mit dem Vollzug der deutschen Einheit im Oktober 1990 begann durch die
Privatisierung der Wirtschaft ein tiefgreifender Strukturwandel in Stadt
und Region. Als Dienstleistungs-, Wissenschafts- und Verwaltungszentrum
erfüllt Cottbus heute die Funktion eines Oberzentrums im Süden
Brandenburgs.
Die Städte Cottbus und Gelsenkirchen hat vor Abschluss der Partnerschaftsvereinbarung
am 25. November 1995 eine intensive Kooperation auf Verwaltungsebene verbunden.
Die Aufnahme dieser Beziehungen ging auf einen Erlass des Innenministers
des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Jahre 1990 zurück, in dem
die Beratungshilfe beim Aufbau der kommunalen Selbstverwaltungen der Städte
und Gemeinden des Landes Brandenburg geregelt wurde.

Seither hat eine Vielzahl gegenseitiger Arbeitsbesuche und somit ein
umfänglicher Informationsaustausch stattgefunden, der sich auf alle
Bereiche der Verwaltung erstreckte und in den 1990-Jahren in jährlichen
gemeinsamen Dezernentenkonferenzen umfassend koordiniert wurde. 
Nicht zuletzt haben sich in beiden Städten durch die Ausrichtung
aufeinanderfolgender Bundesgartenschauen (1995 und 1997) freundschaftliche
Kooperationen und regelmäßige Kontakte zwischen öffentlichen
und privaten Organisationen sowie zwischen Vereinen in beiden Städten
entwickelt.
Offizielle Internetseite der Stadt Cottbus: http://www.cottbus.de |
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NEWCASTLE UPON TYNE

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Die Geschichte der Stadt geht zurück auf die Festung
Pons Aelii, eine der römischen Festungen entlang des Hadrianswalles.
Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Handels- und
Wirtschaftszentrum. Im 17. Jahrhundert wurde Kohle der Hauptexportartikel.Altstadt
The SageDie enge Verbindung zur Kohle führte 1948 das englische
Newcastle upon Tyne und Gelsenkirchen zusammen. Newcastle war die Kohlenstadt
im Nordosten Englands. Hier, nahe der schottischen Grenze, wurde die Kohle
verschifft. In den 1970-er Jahren begann in England das große Zechensterben
und damit das Ende des Kohleabbaus in dieser Region.
Nach den langen Jahren des wirtschaftlichen Niedergangs hat die Stadt
den Wandel zu einer kosmopolitischen Metropole vollzogen. „Kunst
statt Kohle“, war das Leitmotiv, das Newcastle einen enormen kulturellen
und wirtschaftlichen Aufwind beschert hat und die Stadt zu einem Magnet
für Kreative macht. Es existieren zahlreiche Kunstgalerien und Museen.
Der Hochschulstandort ist sowohl bei englischen als auch bei ausländischen
Studenten äußerst beliebt. Die beiden Universitäten, die
University of Newcastle und die Northumbria University haben sich international
einen Namen gemacht.
Offizielle Internetseite der Stadt Newcastle upon Tyne: http://www.newcastle.gov.uk |
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OLSZTYN/ ALLENSTEIN

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Im Jahre 1952 ist zunächst eine Patenschaft zu Allenstein entstanden,
mit der die Verbundenheit der vielen in Gelsenkirchen lebenden Vertriebenen
mit ihrer Heimatstadt gepflegt wurde. Diese Patenschaft wurde, auch vor
dem Hintergrund des Deutsch-Polnischen Vertrages vom 18. Juni 1991 über
gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit, im Jahre 1992 in
eine Städtepartnerschaft umgewandelt.
Die seit jeher am zahlreichsten vertretenen Nationen in Allenstein, die
deutsche und die polnische, gebrauchten zwei Namen für die Stadt:
Allenstein und Olszten oder Olstin. Der erste Teil des Namens ist auf
den Flussnamen zurückzuführen, an dem die Stadt entstand. Die
Deutschen nannten ihn Alle, die Polen hingegen Lyna. Der zweite Teil im
Stadtnamen ist Stein, was zunächst zur polnischen Version „Holsten“
und danach „Olszten“, „Olstin“ und schließlich
„Olsztyn“ führte.
Das heutige Allenstein mit seinen ca. 170 000 Einwohner gehört zu
den großen Universitäts-, Kultur- und Touristenzentren in Polen.
Es ist die Hauptstadt der 1945 gegründeten Woiwodschaft Ermland-Masuren
und das Zentrum des Warminskie-Erzbistums der katholischen Kirche. Nicht
ohne Grund werden Ermland und Masuren als „das Land der tausend
Seen“ bezeichnet und gelten als die „grüne Lunge“
Polens. Am Rand der Innenstadt
Im
Jahre 2003 feierte die, im Nordosten von Polen gelegene Stadt, das 650-jährige
Stadtjubiläum und widmete einen Teil des Jubiläumsprogrammes
dem bedeutendsten Bürger der Stadt, dem Astronomen Nikolaus Kopernikus.Nicolaus
Kopernikus
Seit über 50 Jahren richtet die in Gelsenkirchen ansässige
Stadtgemeinschaft Allenstein e.V. ihr traditionelles Jahrestreffen in
Gelsenkirchen aus.
Offizielle Internetseite der Stadt Olsztyn (Allenstein):
http://www.um.olsztyn.pl  |
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SCHACHTY

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Etwa
3.500 Kilometer Luftlinie müssen überwunden werden, um Gelsenkirchens
russische Partnerstadt Schachty zu besuchen. Die Partnerschaft ist im Jahre
1989 begründet worden. Die Stadt mit ihren ca. 250.000 Einwohnern liegt
im Donezbecken, etwa 70 Kilometer nordöstlich von Rostow am Don, nicht
weit entfernt vom Asowschen Meer, einem Ausläufer des Schwarzen Meeres.
Bereits im Jahre 1696 soll Zar Peter I. auf dem Gebiet der heutigen Stadt
Schachty auf den schwarzen Stein, die Kohle, gestoßen sein. 1867,
zeitgleich mit dem Beginn des Kohleabbaus in diesem Gebiet, wurde die
Bergarbeitersiedlung Gruschevskos gegründet. 1883 entstand daraus
die Stadt Aleksandrovsk-Gruschevsk. Einen Schub in ihrer Entwicklung erfuhr
die Stadt nach der Oktoberrevolution im Jahre 1917. Mit Schachty erhielt
die Stadt 1920 einen neuen Namen. Damit wurde der Name quasi zum Programm:
Schachty,
russisch IIIAXTbl oder auch Shakty, bedeutet Zeche und liegt in einer
der größten Kohleregionen der Erde. Bis zum Jahre 1989 war
man hier stolz auf die Förderung von jährlich sieben Mio. Tonnen
Kohle. Nicht zuletzt durch die Veränderungen der wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen im Zuge der Perestroika ist der Bergbau inzwischen stark
zurückgefahren worden. Durch die Schließung des Großteils
der Zechen sieht sich die Stadt vor gewaltige strukturelle Probleme (insbesondere
durch die damit einhergehende große Arbeitslosigkeit) gestellt.
Die zahlreichen neu entstandenen Privatbetriebe zeugen aber vom erwachten
Unternehmergeist der Schachtyner.
Mit dem Programm „Hilfe zur Selbsthilfe“ leistet der Förderverein
der Städtepartnerschaft Gelsenkirchen und Schachty 1989 e.V. einen
überaus wichtigen Beitrag in den partnerschaftlichen Beziehungen
mit Schachty. Nachdem in früheren Jahren die humanitären Hilfsleistungen
im Vordergrund gestanden haben, wird seit dem Jahr 2000 Studenten und
Hospitanten ein mehrwöchiger Aufenthalt in Gelsenkirchen ermöglicht.
Im Rahmen dieses Programms konnten bisher 72 Personen Erfahrungen und
neue Erkenntnisse in Gelsenkirchener
Unternehmen und Einrichtungen sammeln, die sie nach ihrer Rückkehr
nach Schachty weitergeben. Das Spektrum der Kompetenzen, die so gefördert
werden sollen, ist breit gestreut. Unter den Teilnehmern befanden sich
u.a. Ärzte und Krankenschwestern, Verwaltungsangestellte, Fachleute
aus den Bereichen Müllentsorgung, Grünanlagengestaltung, Wasserversorgung
und Kanalisation, Wohnungsbauverwaltung, Elektrizitätsversorgung
sowie Studenten unterschiedlicher Fachdisziplinen.
Offizielle Internetseite der Stadt Schachty
http://www.shakhty-gorod.ru |
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ZENICA

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Mit der Stadt Zenica ist Gelsenkirchen seit 1969 partnerschaftlich verbunden.
Zenica liegt in Bosnien-Herzegowina rund 70 Kilometer nordwestlich von
Sarajevo und ist die Hauptstadt des Kantons Zenica-Doboj. Die Gemeinde
Zenica hat 127.000 Einwohner, davon rund 100.000 in der eigentlichen Stadt.
Der größte Teil der Einwohner sind Bosniaken.
Die Stadt liegt in einem kleinen Tal von 14 km Länge und 2 km Breite,
durch das der Fluß Bosna fließt. Die Umgebung mit Gebirgshöhen
bis zu 1.800 Metern, die zahlreichen Schwefelquellen mit ihren für
Kuren geeigneten Anwendungsmöglichkeiten sowie das nur drei Autostunden
entfernte Split an der Adriaküste machen Zenica auch für Touristen
interessant. Zudem gibt es in der Stadt ein Museum, dessen ausgestellte
Funde bis in die Römerzeit zurückreichen.
Zenica ist die größte Industrie-Stadt in Zentral-Bosnien und
das politische, kulturelle und administrative Zentrum des Kantons Zenica-Doboj.
Durch seine Schwerindustrie besitzt Zenica eine große wirtschaftliche
Bedeutung für das Land. Die großen, ehemals jugoslawischen
Staatsunternehmen wurden jedoch nicht zielstrebig weitergeführt und
so verkamen diese im Laufe der Zeit. Durch die Privatisierung der ehemaligen
staatlichen Unternehmen kam es zu Entlassungen. Zenica hat daher die höchste
Arbeitslosenquote in Bosnien und Herzegowina.
Im August 2004 übernahm Mittal Steel die Aktienmehrheit am Stahlwerk
„eljezara“, dem größten Arbeitgeber der Region,
und hat in den vergangenen Jahren die Produktion wieder aufgebaut. 
Offizielle Internetseite der Stadt Zenica:
http://www.zenica.ba/ |
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